Greta und Frieda – die neuen Senderwölfinnen

Greta (FT8), die Fähe des Nieskyer Rudels, bekommt einen Halsbandsender. Foto: LUPUS

15.5.2013 – Rietschen: In den vergangenen Tagen konnten im sächsischen Wolfsgebiet zwei Wölfe mit Halsbandsendern versehen werden. Es handelt sich dabei um die Fähe (weibliches Elterntier) des Nieskyer Rudels (Greta, FT8) und die Fähe des Daubaner Rudels (Frieda, FT9). Aktuell senden nun vier Wölfe aus der Lausitz Daten. Im letzten Jahr wurden zwei Wölfe (eine Jährlingsfähe aus dem Milkeler Rudel (Marie, FT7) und ein männlicher Welpe des Nochtener Rudels (Timo, MT5) mit einem Halsbandsender versehen.

Rekordhalter ist noch immer Alan

Frieda (FT9) aus dem Daubaner Rudel schläft noch. Foto: LUPUS

Die Telemetriesender liefern wichtige Erkenntnisse über das Wanderverhalten der Wölfe. So konnte beispielsweise 2011 nachgewiesen werden, dass eine Fähe (Zora, FT6) aus dem Rudel in Altengrabow (Sachsen-Anhalt) innerhalb von vier Tagen bis nach Lüneburg wanderte. Rekordhalter ist allerdings noch immer Alan (MT3) der 2009 innerhalb von 2 Monaten bis nach Weißrussland gelaufen war. Er hatte dabei eine Wegstrecke von 1.500 Kilometern zurückgelegt. (SKn)

Interne Links:
10.04.2013 Neues von den Senderwölfen
16.08.2012 Neues von der Senderwölfin "Marie"
05.05.2012 Neuer Senderwolf in Sachsen
17.05.2011 "Zora" bei Lüneburg
19.04.2010 Senderwölfe

Quellen:
Pressemitteilung Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz vom 15.5.2013 Link
Telemetrie-Info Nr. 4 Sachsen-Anhalt vom 10.6.2011 Download
Pressemitteilung Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz vom 3.7.2009 Link