Eekholter Wolfsnächte 16. + 17. 02. 2008

Das war mal wieder eine gelungene Veranstaltung. Mit der Sonderveranstaltung „Eekholter Wolfsnächte“, ist es gelungen einen aktiven Beitrag zum Thema Wolf zu leisten. Eigentlich war ich überzeugt, dass der Besucherrekord von 7000 Gästen im Vorjahr nicht zu überbieten ist, aber ich musste mich eines Besseren belehren lassen. Es waren zu dieser Veranstaltung 7500 Besucher gekommen. Viele von ihnen besuchten unseren Infostand vom „Freundeskreis Wölfe in der Lausitz“ und so konnten wir dazu beitragen, dass ihnen klar wurde, wie wichtig Wölfe für das ökologische Gleichgewicht sind.

Unsere Mitglieder Levke und Bernd stellten ihre Schlittenhunde vor und zogen einige rasante Runden mit ihrem Gespann durch den Park. Auch die beiden Strohwölfe links und rechts des Weges wurden unter Anleitung durch die vielen Kinder neu gestaltet. Für die kleinen Wolfsfreunde gab es eine Wolfsrallye, wobei ihr Wissen über Wölfe gefordert wurde.

In der Feuerjurte konnte den spannenden Geschichten über Wölfe und Hunden gelauscht werden. Auch die Hobby-Indianer hatten im Wildpark wieder ihre Tipis aufgeschlagen, trommelten zu Indianertänzen und erzählten Geschichten über die Ureinwohner Nordamerikas. Holzgemälde und Kunsthandwerk wurde ausgestellt, mit Motiven die zum Thema passten. Der Schminkstand, wo die Kinder sich in „kleine Wölfe“ verwandeln konnten, war natürlich auch wieder da. Neben vielen kulinarischen Genüssen gab es auch Stockbrot am Lagerfeuer.

In der Dämmerung gegen 18°° Uhr wurde das Wolfsrudel mit dem Leitwolfpaar Erik und Lena sowie dem alten, bisherigen Leitwolf Mischa, gefüttert. Im beleuchteten Gehege konnte man die Tiere dabei gut beobachten.

Nachdem die meisten Besucher abends den Park verlassen hatten, zogen wir uns in die Feuerjurte zurück und legten noch mal ordentlich Holz aufs Feuer. Am Dreibein wurde unser Glühweintopf befestigt und über das Feuer gestellt. Wir ließen uns den Glühwein schmecken und genossen bei interessanten Gesprächen am Lagerfeuer den Abend. Plötzlich regte sich jemand aus unserer Runde und gestaltete unseren Infostand etwas um. Vor dem Banner des Freundeskreises wurden Rosen platziert und ein großer flacher Stein dekorativ auf unseren Infotisch gelegt. Das hatten wir noch nicht erlebt, vor dem Hintergrund des „Freundeskreises Lausitzer Wölfe“, wurde die in Stein gemeißelte Frage „Willst Du mich heiraten?“ gestellt. Die Antwort darauf war erst leise und zurückhaltend, aber dann laut und für alle Anwesenden deutlich,     Ja.

Wer jetzt wissen möchte wer das war, den muss ich enttäuschen, sie sind keine Mitglieder des Freundeskreises, sondern Freunde von uns die bei „Nordische on Tour“ mitmachen.

Der Sonntag gestaltete sich wie der Vortag, nur dass noch mehr Besucher kamen.

Nun bin ich gespannt auf die nächste Veranstaltung im Wildpark Lüneburger Heide am 1. u. 2. März, ob es da noch eine Steigerung gibt?

Bericht: Jens Hennings