Lausitz - Domino-Effekt bei Wolfsrevieren

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12.11.2013 – Rietschen: Vier Senderwölfe waren dieses Jahr in der Lausitz „auf Sendung“, drei Fähen und ein Rüde. Die Senderwölfe bekommen von den Wissenschaftlerinnen Namen: In diesem Jahr tauften sie die Wölfe auf die Namen Timo (MT5), Marie (FT7), Greta (FT8) und Frieda (FT9). Die Buchstaben und Zahlen sind laufende Nummern. F bedeutet "female", der englische Begriff für "Weibchen", M heißt "male", also "Männchen". Marie (FT7) ist also die siebte Fähe, die mit einem Sender ausgestattet worden ist.

Neue Reviere und Revierverschiebungen

Die Telemetrie-Ergebnisse 2013 zeigen ganz deutlich, dass Wolfsterritorien nicht statisch sind, sondern dass ihre Grenzen immer wieder neu abgesteckt werden. Verschiebt ein Rudel sein Territorium, kann das eine Art Domino-Effekt auf die Reviere der benachbarten Wolfsfamilien haben.
Bei den Lausitzer Senderwölfen konnte das in diesem Jahr gut beobachtet werden.

Lesen Sie dazu mehr in folgenden Beiträgen:

13.11.2013 Marie (FT7) hatte Welpen und etabliert ein neues Territorium
13.11.2013 Greta (FT8) zieht im Niskyer Rudel mindestens vier Welpen groß
13.11.2013 Frieda (FT9) übernimmt das Daubaner Rudel
13.11.2013 Timo (MT5) gründete das Kollmer Rudel
13.11.2013 Wie groß sind die einzelnen Wolfsterritorien?

(SKn)