Großes Interesse an Informationsveranstaltung

12.03.2015 - Großes Interesse an der Informationsveranstaltung zur Rückkehr des Wolfes in das  östliche Niedersachsen - über 450 Besucher bei Info-Veranstaltung in Bleckede/Elbe

Einer der Wölfe in der Göhrde (Foto © Both, Forstamt Göhrde)

Mehr als 450 Besucher nahmen am 8.3.2015 an der durch den Freundeskreis freilebender Wölfe e.V., der LAG Wolf des NABU in Niedersachsen, dem Niedersächsischen Schafzuchtverband, Bündnis 90/Grüne, SPD und Tierschutzverein Lüneburg organisierten Veranstaltung „Der Wolf ist zurück in der Region“ in Bleckede teil.

Nach der Begrüßung der Besucher und Referenten durch die Veranstalter eröffnete der Bürgermeister der Stadt Bleckede Jens Böther die Veranstaltung mit einem Grußwort.

Der ebenfalls anwesende Landrat Manfred Nahrstedt erklärte in seinem Grußwort, dass der Wolf sich aus der Region nicht mehr wegdiskutieren lässt, was die aktuellen Meldungen von Nahbegegnungen belegten. „Wir müssen jetzt die Nachbarschaft von Mensch und Wolf organisieren.“ Aufklärung und Vermittlung könnten Ängste und Unsicherheit in der Bevölkerung abbauen, intensiv müsste auch über die Schutzvorrichtungen für Tierhalter gesprochen werden.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde die Rückkehr des Wolfes in die Region aus unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungshintergründen in einer angenehmen und überwiegend sachlichen Atmosphäre von den sechs Referenten  dargelegt. Die Veranstaltungsleitung erfolgte durch Miriam Staudte (MdL, Bündnis 90/Grüne).

Der Förster, Wolfsberater und Vorsitzende des Hochwildringes Göhrde, Peter Pabel vom niedersächsischen Forstamt Göhrde, bestätigte anhand von Fotonachweisen die Anwesenheit der Wölfe  in der unmittelbaren Region. Mit Karten wurden die derzeitigen durch das Wolfsmanagement in Niedersachsen ermittelten Territorien der ansässigen Rudel (5), Paare (2) und Einzeltiere dargestellt. Er bezifferte den Wolfsbestand in Niedersachsen auf eine Gesamtzahl von ca.  50 Tieren plus einer unbekannten Dunkelziffer.  Ausführlich ging er auf den Einfluss des Wolfes auf die Jagd ein. Aufgrund der Anpassung des Wildes auf die Anwesenheit des Wolfes würde sich auch die Jagdausübung den neuen Gegebenheiten anpassen müssen, sie würde aufwendiger werden, er rechne auch mit einer Reduzierung der Jagdstrecken. Dieser Auffassung widersprach der Verhaltensökologe Sebastian Koerner, der entgegnete, dass sich in der Lausitz die Jagdstrecken – d. h.  die Zahl der durch Jäger erlegten Tiere – seit der Rückkehr des Wolfes nicht gesenkt hätten und weiterhin den natürlichen Schwankungen unterlägen.
Probleme sieht Peter Pabel für den Fortbestand des Muffelwilds und in gewisser Weise auch für die Damwildbestände, da diese Wildarten keinen natürlichen Fluchtinstinkt gegenüber dem Wolf entwickelt haben. Für den Erhalt des Muffelwildes würden derzeit arterhaltende Maßnahmen vorbereitet.
Aus waldwirtschaftlicher Sicht sah er durchaus gewisse Vorteile durch das Erscheinen des Wolfes, da Verbissschäden durch das Schalenwild reduziert werden würden. Erste positive Ergebnisse bei der Waldverjüngung könne man in einigen Waldgebieten im Raum Gartow feststellen.
Peter Pabel geht davon aus, dass sich der Wolf auch in die dichter besiedelten westlichen durch Kulturlandschaft geprägten Regionen Niedersachsen ausbreiten werde.

Der Verhaltensbiologe und Tierfilmer Sebastian Koerner ging gleich zu Anfang seines Beitrages auf die derzeitig geführte Diskussion über Nahbegegnungen mit dem Wolf ein. Dass Wölfe in letzter Zeit häufiger in direkten Kontakt mit Menschen gekommen sind, erklärte  er anhand von Videoaufnahmen. Grundsätzlich entwickelt der Wolf, je älter er wird, eine große Scheu vor Menschen. Während Welpen Menschen eher neugierig und interessiert begegnen, meiden Alttiere den Kontakt. Im Falle einer Begegnung sollten Menschen auf sich aufmerksam machen, den Wolf direkt ansprechen. Ein Laie könne durchaus ein Jungtier durch seine körperliche Erscheinung für einen ausgewachsen Wolf halten. 
„Genießen Sie ihre Wolfsbegegnung“, empfahl Koerner einem besorgten Wanderer aus dem Auditorium.
Gefährlich wird es, wenn ein Wolf die Scheu vor Menschen verliert. Dies ist meist dann der Fall, wenn er angefüttert wird. Dadurch vermutet der Wolf  in der Nähe des Menschen immer Nahrungsquellen. Dies kann auch unbewusst geschehen, indem Picknickreste im Wald liegen gelassen werden. Erwartet ein Wolf beim Kontakt mit einem Menschen Futter und erhält es nicht, ist aggressives Verhalten die Folge. “Um abschätzen zu können, welche Tiere auffällig sind und welche nicht, müssen alle Beobachtungen gemeldet werden”, forderte Sebastian Koerner.
„Bei den Nahkontakten mit Wölfen in jüngster Zeit handelt es sich um junge Wölfe vom Truppenübungsplatz in Munster. Diese Wölfe kennen Menschen, sind vielleicht auch von den Soldaten gefüttert worden oder haben dort Essensreste vorgefunden“, erläuterte Sebastian Koerner das auffällige Verhalten der Wildtiere. „Keiner dieser Wölfe verhält sich jedoch aggressiv.“ Auch dass ein Wolf vor einem Waldkindergarten auftaucht, sei erklärbar. „Schließlich können wir ihn nicht aus seinem natürlichen Lebensraum aussperren.“
Sebastian Koerner forderte auch für Niedersachsen die Einrichtung  einer Melde-, Koordinierungs- und Monitoringstelle speziell für Wölfe, damit Wolfssichtungen untersucht und verifiziert werden können. Nutztierhalter vor Ort benötigten bessere und schnellere Informationen, bevor die Wellen - durch die Medien noch angeheizt - so hoch schlagen können wie momentan. „Sie sollten in Niedersachsen unsere Erfahrungen aus der Lausitz aufnehmen“,  appellierte er.
In seinem weiteren Vortrag erklärte S. Koerner anhand von Filmausschnitten die Struktur eines Wolfrudels: “Das Wolfsrudel ist vergleichbar mit einer Kleinfamilie”, Zu der Familie gehören Vater und Mutter sowie einjährige Tiere und die Welpen. In den niedersächsischen Rudeln sind bislang drei bis sieben Welpen jährlich geboren worden. Wie verspielt auch die einjährigen Tiere noch sind, ging sehr eindrucksvoll aus einer der gezeigten Filmsequenzen hervor.
Anhand der Familienstruktur wurde von ihm auch dargelegt, dass die Rudelgröße sich nicht immer weiter vergrößert, sondern die einjährigen Tiere nach ca. anderthalb Jahren auf der Suche nach eigenen Territorien und Geschlechtspartnern abwandern auch, um „Platz“ für neue Welpen zu schaffen.
Die Vorstellung, dass mehrere erwachsene Wölfe im Rudel jagen, um auch größere Tiere erlegen zu können, ist ein Mythos”, sagt der Biologe. Er hat beobachtet: “Übernehmen Wölfe die Verantwortung für ein Rudel, wächst ihre Vorsicht und sie vermeiden Probleme.” 
Welpen hingegen sind neugierig, müssen erst ihre eigenen Erfahrungen machen. Auch kennen sie Gerüche wie den des Menschen anfangs nicht. Von den Eltern 23 Stunden am Tag allein gelassen, leben sie auf sogenannten Rendezvous-Plätzen. In Munster ist es Koerner das erste und bislang einzige Mal gelungen, Elterntiere und Welpen gemeinsam zu filmen. “Schon die geringste Veränderung der Umgebung macht die Eltern misstrauisch”, sagt der Tierfilmer. Auch diese Aussage wurde mittels eines Filmausschnittes belegt.

Moritz Klose, Referent für Wolfsschutz des Naturschutzbundes NABU, referierte über die rechtlichen Grundlagen des Wolfsschutzes. „Der Wolf ist in Europa das am strengsten, durch verschiedene Abkommen geschützte Tier. Eingangs erläuterte er, warum der Wolf den heutigen strengen Schutzstatus genießt. Zurückzuführen ist dies darauf, dass der Wolf in Europa bis auf einige wenige Regionen in und in einigen inselartigen Reliktvorkommen in Spanien, Italien ausgerottet war. Ursächlich, weil in früheren Zeiten Wolf und Mensch um das Wild als Beute konkurrierten, der Wildbestand war viel geringer als heute und Nutztierrisse für die überwiegend bäuerlichen Familienbetriebe zu ernsten wirtschaftlichen Problemen führen konnten. Eine Situation die sich inzwischen vollständig durch einen sehr hohen Wildbestand  und eine geänderte Landwirtschaft und Nutztierhaltung verändert hat.  Nur  aufgrund der strengen europäischen Schutzmaßnahmen konnte der Wolf in den letzten Jahren wieder ausbreiten und in seine ursprünglichen Verbreitungsgebiete zurückkehren. Durch Herdenschutzmaßnahmen und ein sehr hohes Wildaufkommen in den Wäldern ist der Wolf im Vergleich zu früheren Zeiten kein Konkurrent des Menschen mehr, sondern ein zu schützendes Wildtier“, verdeutlichte Klose die besondere Situation des Wolfes, der weiterhin in Deutschland als vom Aussterben bedroht gilt. Die so genannte „Entnahme“ - sprich der Abschuss - eines Problemtieres könne nur nach Ausschöpfung aller anderen Alternativen erfolgen. Geregelt ist dies in der Berner Konvention diese gilt als die Grundlage für die Fauna-Flora-Habitat (FFH) Richtlinie 92/43/EWG. Dort ist der Wolf im Anhang II, IV und V aufgeführt. Nach der FFH - Richtlinie sind für die in ihrem Anhang II aufgeführten Arten besondere Schutzgebiete, die so genannten FFH - Gebiete, auszuweisen. Die Berücksichtigung des Wolfs im Anhang IV der FFH - Richtlinie verpflichtet die EU-Mitgliedsstaaten, im Rahmen ihrer nationalen Gesetzgebung die notwendigen Maßnahmen zu treffen, um ein strenges Schutzsystem in dessen natürlichem Verbreitungsgebiet einzuführen. Dabei zielen die aufgrund der FFH - Richtlinie getroffenen Maßnahmen darauf ab, einen günstigen Erhaltungszustand der natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tiere (nicht nur für den Wolf)- und  Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse zu bewahren oder wiederherzustellen.

Stefan Erb, Schäfer aus Bleckede, schilderte die Rückkehr des Wolfes und der damit verbundenen Probleme aus der Sicht der Nutztierhalter. Stefan Erb ist Mitglied des Vorstandes im niedersächsischen Schafzuchtverbandes. Innerhalb der Nutztierhalter gehen die Meinungen zum Wolf weit auseinander. Das Spektrum reicht von rigoroser Ablehnung bis hin zur Bereitschaft der Koexistenz. Stefan Erb warb um Verständnis für seine Kollegen. „Der Schafbestand in Niedersachsen ist in den vergangenen Jahren um 25 Prozent geschrumpft“, Folge fehlender Nachfolger und bürokratischen Mehraufwands. „ Der Wolf ist für viele Nutztierhalter das i-Tüpfelchen auf eine ohne hin schon schwierige Situation.“  Erb schilderte anschaulich aus eigener Erfahrung, dass auch er sich keine ausreichende Gedanken über die Anwesenheit des Wolfes gemacht hat, bis vor anderthalb Jahren vier seiner Schafe einer seiner Herden durch den Wolf gerissen wurden. Darauf hin habe er seine Schutzmaßnahmen verbessert, danach sind keine weiteren Vorfälle aufgetreten. Stefan Erb setzt zum Schutz gegen den Wolf auf den Einsatz professionell aufgebauter Elektrozäune  „aus gutem Material“, diese versprechen einen hohen Schutz, nach seinen Informationen gäbe es keine Probleme mit diesen Zäunen in Wolfsgebieten. Er bewertet aber wegen der hohen Anschaffungskosten und des erforderlichen Aufwandes den Einsatz für Kleinbetriebe und bei Hobbyhaltern wie in der Archeregion eher skeptisch.
Kritisch bewertet Stefan Erb den Einsatz von Herdenschutzhunden, „die Tiere sind teuer, der Umgang mit ihnen ist bisweilen schwierig und sehr zeitintensiv“. Aus dem Auditorium gab es einige Gegenreden zu dieser These.

Uwe Martens, ehrenamtlicher Wolfsberater im Landkreis Lüneburg, schilderte in seinem Beitrag das Tätigkeitsspektrum der durch das Land Niedersachen bestellten ehrenamtlichen  Wolfsberater.  Wolfsberater nehmen Daten auf, die für das wissenschaftliche Wolfsmonitoring erforderlich sind und leiten diese Daten
( Hinweise aus Spuren, Fotofallen, Kot, Sichtungen etc.) an die Landesjägerschaft, die für das Land Niedersachsen mit dem Monitoring beauftragt ist, weiter.  Bei Nutztierrissen ist ein Wolfsberater einzuschalten, um Entschädigungsleistungen zu erhalten. Der Wolfsberater begutachtet den Riss, nimmt Abstriche für Gen-Analysen vom gerissenen Tier,  klärt die näheren Umstände und fertigt ein offizielles  Protokoll an. Die angefertigten Unterlagen werden dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zur Endbeurteilung übergeben.

Sehr ausführlich referierte Dr. Frank Krüger vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz die Voraussetzungen für die Förderung von Präventivmaßnahmen für den Herdenschutz sowie für die erforderlichen Bedingungen von Schadenersatzleistungen bei Wolfsrissen.
Durch Wolfsübergriffe entstehen Tierhalterinnen und Tierhaltern im Regelfall wirtschaftliche Belastungen insbesondere durch Nutztierrisse. Das Land gewährt Billigkeitsleistungen für die durch den Wolf verursachten wirtschaftlichen Belastungen. Auf die Gewährung der Billigkeitsleistung besteht kein Rechtsanspruch. Billigkeitsleistungen sind ausgeschlossen, wenn die wirtschaftlichen Belastungen von Dritten z.B. Versicherungen ausgeglichen bzw. unterstützt werden.
Es werden Billigkeitsleistungen zu 100 % des ermittelten Betrages der amtlichen Wertermittlung (auf Basis von Werttabellen, die mit der Landwirtschaftskammer abgestimmt wurden) sowie 80 % der indirekten Kosten (Tierarzt, Tierkörperbeseitigung) - dabei gilt eine maximale Höchstgrenze von 5.000 Euro pro Tier - erstattet. Zahlungen erfolgen nur für Schafe, Ziegen, Gatterwild, Rinder, Pferde, Jagd- und Hütehunde sowie Herdenschutztiere.
Voraussetzungen der Gewährung der Leistungen sind eine amtliche Protokollierung der beim Wolfsübergriff getöteten, verletzten oder anderweitig beeinträchtigten Tiere. Die Protokollierung erfolgt durch die Wolfsbeauftragten.
Eine amtliche Feststellung über den Wolf als Verursacher des Tierrisses bzw. der indirekt getöteten oder verendeten Tiere ist für jeden Einzelfall erforderlich. Die amtliche Feststellung erfolgt durch den NLWKN in seiner Funktion als Fachbehörde für Naturschutz. Die Billigkeitsleistung wird nur gewährt, wenn der Wolf als Verursacher eindeutig erwiesen oder mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist.
Zuwendungen für Präventionsmaßnahmen werden grundsätzlich in der "Förderkulisse Herdenschutz" gefördert. In den Gebieten, die zur „Förderkulisse Herdenschutz" zählen, muss ein Wolfs abweisender Grundschutz für Schafe, Ziegen und Gatterwild bestehen, Ausnahme: Wenn rechtliche Vorschriften die Errichtung des Grundschutzes nicht zulassen (z. B. im Deichbereich, an Wasserstraßen), können Billigkeitsleistungen unabhängig gewährt werden.
Gefördert werden können Aufrüstungen und einmalige Neuanschaffungen von Schutzzäunen nebst Zubehör zur Erreichung eines Wolfs abweisenden Grundschutzes sowie die Anschaffung von Herdenschutzhunden. Zuwendungen sind grundsätzlich zum Herdenschutz von Schafen, Ziegen und Gatterwild zur Erreichung des definierten Grundschutzes vorgesehen. Im Ausnahmefall können auch Schutzmaßnahmen für Rinder und Pferde gefördert werden.
Nicht förderfähig sind Folgekosten (einmalige oder laufende Personal- und Sachkosten) für Aufbau und Unterhaltung der vorgenannten Präventionsmaßnahmen sowie Futter, Hundesteuer, Versicherung, Tierarztkosten sowie für die Ausbildung der Hunde und deren Halterinnen und Halter.

Konstantin Knorr, ebenfalls vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, referierte über das Wolfsmanagagement in Niedersachsen und wies auf die jeweiligen Zuständigkeiten und einzuhaltenden Abläufe hin. Er kündigte die Veröffentlichung eines  Managementplanes an. Dieser würde gerade ausgearbeitet. 

Seit vielen Jahren betreut Jens Hennings die Infostände für den Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. in ganz Norddeutschland. Er kann sich nicht daran erinnern, dass ein Infostand ständig so umlagert war wie jetzt in Bleckede. „Die Besucher der Veranstaltung sogen die Informationen, die ich ihnen hier am Stand geben konnte, wissbegierig in sich hinein. Es war deutlich zu merken, dass sie offen der Rückkehr der Wölfe gegenüber stehen. Genauso deutlich merkte ich aber auch, dass sie wenig Hintergrundwissen über die Wölfe haben, deshalb brauchen sie dringend mehr Informationen über das Leben und Verhalten der Wölfe.“
„Einige Besucher sagten mir, dass sie in dem großen Vortragssaal mit ihren einfachen Fragen zum Thema Wolf, wohl nicht gut ankommen würden. Ich hatte den Eindruck, dass sie sich nicht trauten, vor so vielen Besuchern ihre einfachen Fragen zu stellen. Also habe ich sie ermuntert, ihre Fragen hier am Infostand zu stellen. Denn um die zu beantworten, sind wir ja auch da. Es sprudelte dann aus ihnen heraus, wie z.B. "Kann ich im Wald, wo jetzt evtl. auch Wölfe sein können, noch joggen oder normal spazieren gehen?" Oder, "Wenn ich im Wald mit meinem Hund spazieren gehe und auf Wölfe treffe, wie verhalte ich mich dann?" All diese Fragen habe ich am Stand dann ausführlich beantwortet.
Es gibt aber noch viel mehr Fragen der Bevölkerung zum Wolf, die auf noch durchzuführenden Infoständen zu beantworten sind.

jwe./jhe.

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