Dauer-Ausstellungen

© Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz

Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“
Jana Endel, Vanessa Ludwig,
Helene Möslinger
Am Erlichthof 15
02956 Rietschen
Link

© Wolfcenter Dörverden

Wolfcenter Dörverden
Kasernenstraße 2
27313 Dörverden
Link

© Freundeskreis freilebender Wölfe e.V.

Dauerausstellung Wolf
Museum im Dorf Lüben
29378 Wittingen OT Lüben
Link

Temporäre Ausstellungen

11. April - 11. Juni 2017: "... und wenn der Wolf kommt?" im Umweltzentrum Schwarzwald Baar Neckar

Der Wolf, lange nur aus dem Märchen und aus Erzählungen ferner Länder bekannt, ist zurück in Deutschland. Viele Menschen freuen sich darüber, viele sind skeptisch und befürchten Probleme.

Aber fast niemanden lässt das Thema "Wolf" jedoch völlig unberührt. Spätestens seit der Sichtung eines Wolfes bei Hüfingen im April 2016 hat die Diskussion auch die Baar erreicht.

Das Umweltzentrum Schwarzwald Baar Neckar freut sich daher besonders, die vom WaldHaus Freiburg in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der FVA Freiburg, Vertreter aller betroffenen Gruppen konzipierte Ausstellung "Und wenn der Wolf kommt…? - Alte Mythen und neue Fakten" zeigen zu können.

Die Ausstellung informiert nicht nur über die Lebensweise und Möglichkeiten zum harmonischen Umgang mit der Art, über die historische Einordnung des Wolfes, seine "Karriere" zum Sinnbild von Schrecken und Angstfigur, auch aktuelle Probleme werden thematisiert.

Die Ausstellung richtet sich sowohl an den interessierten Bürger und Laien wie auch an Familien und nicht zuletzt auch an betroffene Bevölkerungsgruppen wie z.B. die Landwirte und andere Tierhalter.

Downland Veranstaltungs-Flyer: PDF-Download

Öffnungszeiten:

Dienstag-Donnerstag 14:00 - 17:00 Uhr
Freitag 10 -12 Uhr
Sonntag 14 - 17 Uhr

Adresse: Neckarstrasse 120, 78056 Villingen-Schwenningen
Anfahrtsbeschreibung: Link

Nach oben

4. Mai bis 19. Juni 2017: "Wolf & Mensch - auf Spurensuche in Brandenburg" im Kreishaus Lüdenscheid

Foto: Ilona Ertle/Märkischer Kreis

„Wolf & Mensch – Auf Spurensuche in Brandenburg“ heißt eine Wanderausstellung, die vom 4. Mai bis zum 19. Juni im Foyer des Lüdenscheider Kreishauses zu sehen ist. Die vom Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft in Kooperation mit dem Landkreis Elbe-Elster, dem Partnerschaftskreis des Märkischen Kreises, entwickelte Wanderausstellung behandelt das durchaus ambivalente Verhältnis zwischen dem Wildtier und den Menschen unter verschiedenen Aspekten, wie Biologie und Lebensweise des Wolfes, Jagdgeschichte, aber auch Mythologie und Volksglauben. Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 04. Mai, 11 Uhr, von Landrat Thomas Gemke. Er kann dazu voraussichtlich auch Landrat Christian Heinrich-Jaschinski aus dem Landkreis Elbe-Elster begrüßen.
Mit der Wiedervereinigung verbesserten sich die Chancen für den Wolf, der unter strengen Schutz gestellt wurde. Im Jahr 2000 erblickten erste Wolfswelpen auf einem Truppenübungsplatz in Sachsen in freier Natur das Licht der Welt. Inzwischen wurden Wölfe in allen Landesteilen Brandenburgs nachgewiesen. Sie ziehen offenbar weiter nach Westen. In Nordrhein-Westfalen ist erstmals in diesem Jahr wieder ein wildlebender Wolf gesehen worden. Dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelt, steht zweifelsfrei fest. In Petershagen, Kreis Minden-Lübbecke, wurde vor einigen Tagen ein Wolf überfahren. Das Tier ist verendet. Anhand von Foto-Belegen konnte im Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW eine erste Bewertung vorgenommen werden. Die DBBW (Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf) hat diese Bewertung bestätigt. Die jüngsten Ereignisse in Ostwestfalen verleihen der Ausstellung im Lüdenscheider Kreishaus eine zusätzliche Aktualität.
Nach Information des LANUV galt der Wolf auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalens seit Mitte des 19. Jahrhunderts als ausgerottet. Ein genaues Aussterbejahr lasse sich allerdings nicht mehr rekonstruieren. 1835 wurde in Ascheberg-Herbern (Westfalen) das letzte Mal die Erlegung eines Wolfes auf dem Gebiet des heutigen NRW dokumentiert, im Rheinland Ende des 18. Jahrhunderts bei Hilden. Aus dem Winter 1963/1964 soll es einen Abschuss eines einzelnen Wolfes in NRW bei Bergheim gegeben haben. Über die Herkunft des Tieres ist hingegen nichts bekannt. Der erste Wolfsnachweis seither konnte 2009 bestätigt werden, als ein Wolf aus Nordhessen die Grenze von NRW (Kreis Höxter) überquerte. Dieser Wolfsrüde hatte seit 2006 im Reinhardswald in Hessen gelebt und war im April 2011 tot aufgefunden worden.

Adresse: Heedfelder Straße 45, 58509 Lüdenscheid Routenplaner

Quelle: Pressemitteilung Märkischer Kreis

Nach oben

2017/2018 Wanderausstellung „Die Rückkehr des Wolfes nach NRW“

Wie es sich mit dem neuen Nachbarn Wolf leben lässt, darüber wollen der NABU NRW und die NRW Partnerzoos mit einer neuen interaktiven Wanderausstellung informieren. Freuen Sie sich auf spannende und interessante Einblicke in die Welt der Wölfe.

Die Menschen haben jahrzehntelang ohne große Beutegreifer gelebt. Nun gilt es, das Wildtier Wolf wieder kennenzulernen und den respektvollen Umgang mit ihm neu zu erlernen. Genau hier setzt das landesweite Umweltbildungsprojekt des NABU „Die Rückkehr des Wolfes nach NRW“ an, indem es über die Biologie und das Verhalten freilebender Wölfe informiert und aktuelle Forschungsergebnisse vorstellt.

Dazu wurde im Rahmen des Projektes nun eine interaktive Wanderausstellung konzipiert, die in einer "Tour de Wolf" zwei Jahre lang durch NRW wandern wird. Als Partner konnten die 12 NRW Partnerzoos gewonnen werden, die ab April 2017 die Ausstellung im monatlichen Wechsel in ihrer jeweiligen Region zeigen. Nach Ablauf der geplanten Tour durch die Partnerzoos kann die Ausstellung auch an anderen Standorten genutzt werden. Abhängig von der aktuellen Wolfssituation beispielsweise genau dort, wo ein Wolf in der Region gesichtet wurde, oder wo eine öffentliche Diskussion durch sachliche Aufklärung begleitet werden soll. Sollten Sie an einem der freien Termine Interesse an der Ausstellung haben, wenden Sie sich bitte direkt an unsere Projektkoordinatorin Katharina Stenglein.

Ausstellungsdetails

Zehn outdoorfähige Infobanner mit großformatigen Fotos zeigen ausschließlich freilebende Wölfe Deutschlands und beschäftigen sich unter anderem mit der Biologie des Wolfes, dessen Rückkehr nach Deutschland speziell nach NRW, den Gefahren, die dem Wolf dabei drohen, aber auch mit kritischen Themen wie der Gefährdung von Haustieren wie Schaf und Ziege durch den Wolf und der mölichen Abhilfe, die der Herdenschutz dabei bietet.

Thematisch zu den Bannern passend gibt es zudem zehn klappbare, interaktive Expeditionskoffer, mit denen spannende Details aus dem Leben der Wölfe praktisch erlebbar werden und dazu einladen die Welt der Wölfe spielerisch zu erkunden. Besucher der Ausstellung erfahren beispielsweise wie weit Wölfe täglich wandern, wo in Deutschland Wölfe schon wieder heimisch sind und wo sie schon in NRW ihr Spuren hinterlassen. So kann man außerdem Pfotenabdrücke von Wolf und Hund vergleichen, über den so genannten Wolfs-Knigge herausfinden, welche Regeln im Umgang mit Wildtieren besonders wichtig sind, oder aber auch der Frage nachgehen, warum sich Wolfsforscher so sehr über Wolfskot freuen. Eine Selfiestation lädt zudem zu einem Erinnerungsfoto mit anschließender Gewinnmöglichkeit ein. 

Ausstellungsorte 2017 - 2018*

Zeitraum

Ort

2 - 29. April 2017

Zoo Köln
Riehler Straße 173
50735 Köln

Mai 2017

Zoo Gelsenkirchen

Juni 2017

Zoo Wuppertal

Juli 2017

Zoo Duisburg

August 2017

Zoo Bochum

September 2017

Waldinformationszentrum Hammerhof, Warburg

Oktober 2017

Zoo Rheine

08. Nov. - 06. Dez. 2017

Stadtbibliothek Hattingen

April 2018

Zoo Aachen

Mai 2018

Zoo Krefeld

Juni 2018

Tierpark Hamm

August 2018

Zoo Münster

*Weitere Termine und Ausstellungorte 2018 werden noch bekannt gegeben.

Quelle: NABU NRW

Nach oben

Wolfswanderweg Spitzingsee

Wolfswanderweg Spitzingsee © Gregor Louisoder Umweltstiftung

Der Wolf ist in die Bayerischen Alpen zurückgekehrt! Um das Rudeltier besser verstehen zu können, eröffnete dieser erste Rundweg. Er ist allerdings nicht mit Schautafeln bestückt, sondern man kann ihn mit einer interaktiven Karte gehen. Die Route führt durch typische Lebensräume des Raubtieres. Ein junger Wolfsrüde aus den Westalpen wurde 2011 schon des Öfteren in den Bayrischzeller Bergregionen gesichtet. Er lebte jahrelang rund um die Rotwand, jetzt gibt es einen 18 km-Wanderweg genau durch dieses Gebiet.

Die Route führt vorbei an typischen Wolfslebensräumen, an Almen und durch Wälder. In diesen Gebieten könnten künftig Wolfswelpen leben, die Beutetiere, wie Gams, Rehe und Rotwild , des Jägers sind dort bereits zu Hause.

Alles zum Thema Wolfswanderweg in Bayern unter: Wolfswanderweg am Spitzingsee

Start ist an der Taubensteinbahn/ Spitzingsee, die ab 01.05.2015 wieder in den Sommerbetrieb geht.