Neue Hoffnung für Schwedens Wölfe

Wolfsrudel im Schnee - Foto © Peter Peuker

09.04.2015 - Eine Untersuchung zeigt, dass durch Wölfe fremde Welpen adoptiert werden können.
Der Inzuchtkoeffizient des Wolfsbestandes in Schweden ist hoch, denn deren Gene stammen nur von fünf zugewanderten Tieren aus der Finnisch-Russischen Population ab.

Im Jahr 2011 beauftragte die Regierung das Landwirtschafts- und das Naturschutzamt, den genetischen Status des Wolfsbestandes zu verbessern.
Die Wissenschaftler Inger Scharis und Mats Amund, von der Universität in Linköping, haben in einem Projekt für den Verband Zoologischer Gärten Schwedens - Djurparksförningen (SDF) – die „Cross-fostering“ Methode getestet, um die genetische Variation zu erhöhen. (Anm.: „Cross-fostering“ Methode – Dabei erfolgt die Aufzucht nichtverwandter Jungtiere, indem beispielsweise die Nachkommen zweier Mütter direkt nach der Geburt vertauscht werden.) Sie untersuchten, ob eine Adoption von Welpen aus nordischen Tierparks in den Höhlen von wilden Wölfen möglich ist. Die Welpen wurden im Versuch im Alter von 8 Tagen genommen und in ein anderes Gehege umgesetzt. Der Versuch war erfolgreich, weil alle Wolfsfähen die fremden Welpen akzeptierten. Die Überlebensrate unterschied sich nur unwesentlich zwischen den biologischen und den adoptierten Welpen.

Quelle: miljoaktuellt.idg.se

Übersetzung aus dem Schwedischen: Peter Peuker

Dieser Artikel wurde auf der Website http://www.amaroktv.de/ von Peter Peuker veröffentlicht. Wir danken dem Autor für die freundliche Genehmigung zur Übernahme.

jwe.