Weiterhin schlecht geschützte Schafe im Streifgebiet der Goldenstedter Fähe

09.11.2016 - Über den weiterhin unzureichenden Herdenschutz im Streifgebiet der Goldenstedter Fähe haben wir einen Bericht von Hendrik Spiess, NABU-Wolfsbotschafter Osnabrück, erhalten.

Das Thema "Goldenstedter Fähe" wird derzeit von der regionalen Presse (besonders M. Nieshus, OV Vechta, NDR, MK Kreiszeitungen etc.) sowie der Wolfsgegnerschaft (LJV, Nutztier Verbände, CDU, SPD, FDP)
wieder massiv hochgekocht. Immer noch handelt es sich bei dieser Fähe nicht um einen sog. „Problemwolf" sondern um ein völlig normales, artgerechtes Verhalten dieses standorttreuen Einzeltieres.

Auch nach zwei Jahren Wolfsgebiet werden vor Ort (Kreis Vechta/Diepholz) immer noch Schafe aus reiner Dickfälligkeit und Ignoranz nicht fachgerecht geschützt und diesem Wolf als leichte Beute präsentiert (Imbissschafe).
Dies beweisen auch die hier gezeigten Fotos von Ludger Schomaker, 1. Vorsitzender NABU Gruppe Barnstorf.
Abschussforderungen kommen nach wie vor, vor dem Hintergrund des hohen europ. und nationalen Schutzstatus des Wolfes, dem indirekten Aufruf zu einer Straftat gleich.
Der Grund für die erneut angesetzte Besenderung der Fähe (Frühjahr2017) bleibt vor den o.g. Gründen nebulös…

Derzeit hat die "Goldenstedter Fähe ihr Jagdgebiet nahe an die Nordgrenze des Osnabrücker Landes verlegt.
Letzter Riss: Steinfeld/Holthausen (noch nicht bestätigt) siehe auch Beitrag Oldenburgische Volkszeitung Link.

Bericht: Hendrik Spiess, NABU-Wolfsbotschafter Osnabrück - Fotos: Ludger Schomaker

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