Nutztierrisse im Landkreis Cuxhaven

28.02.2017 - Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) hat darüber informiert, dass im Zusammenhang mit den Nutztierrissen in der vergangenen Woche im Landkreis Cuxhaven der Wolfsberater jeweils vor Ort die Schäden dokumentiert und DNA-Proben genommen hat. Die amtliche Feststellung über den Verursacher erfolgt durch den NLWKN. Außerdem war ein Mitarbeiter des Wolfsbüros bereits am vergangenen Freitag (24. Februar 2017) im Landkreis Cuxhaven unterwegs und hat Kontakt mit den betroffenen Tierhaltern in Steinau und Lüdingworth aufgenommen. Die Tiere waren nicht oder nur unzureichend durch wolfsabweisende Zäune geschützt.

Ein wolfsabweisender Schutz ist in Gebieten mit bekannten territorialen Wölfen besonders wichtig, um Schäden an Nutztieren zu vermeiden. Der Landkreis Cuxhaven ist Teil der „Förderkulisse Herdenschutz". Nutztierhalter, die mit ihrem Betrieb in der Förderkulisse wirtschaften, können gemäß der „Richtlinie Wolf" Zuwendungen für Präventionsmaßnahmen zum Herdenschutz beantragen, um ihre Weiden mit einem wolfsabweisenden Grundschutz zu versehen. Weitere Informationen gibt es hier:
http://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/themen/natur_landschaft/foerdermoeglichkeiten/richtlinie_wolf/richtlinie-wolf-129504.html

Quelle: Pressemitteilung NLWKN