Wolfnachweis in der Pegnitzau bei Michelfeld

27.04.2017 - Anfang April wurden an der Grenze zwischen den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Bayreuth und Nürnberger Land drei Rotwildtiere tot aufgefunden. Zur weiteren Abklärung beauftragte das Landesamt für Umwelt die genetische Analyse gesicherter Speichelspuren. Für eine Probe liegen nun erste Ergebnisse vor: Sie stammt eindeutig von einem Wolf aus der zentraleuropäischen Tieflandpopulation.

Weitere Analysen sollen Erkenntnisse zu Geschlecht und Rudelzugehörigkeit liefern und klären, ob es Bezüge zu den beiden auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr ansässigen Wölfen gibt. Behörden, Interessenverbände und Vertreter von Nutztierhaltern wurden informiert.

"Häufig gestellte Fragen (FAQs)" zum Wolf fasst das LfU in seinem Internetangebot zusammen unter: https://www.lfu.bayern.de

Weitere Informationen zum Wolf, insbesondere auch zu den Kriterien des standardisierten Monitorings und früheren Wolfsnachweisen in Bayern, finden sich im Internetangebot des LfU unter: https://www.lfu.bayern.de/

Quelle: Pressemitteilung 15/17 Bayerisches Landesamt für Umwelt