Wolf bei Bahnunfall Nähe Barnstorf getötet

Der Wolfsrüde weist sichtbare Verletzungen auf: Wolfsberater Uli Heitmann untersucht das tote Tier. Foto: M. Niehus/Oldenburgische Volkszeitung

24.01.2018 - Ein toter Wolf ist heute in den frühen Morgenstunden im Gleisbett beim Bahnübergang Rechtern, Richtung Hunte in der Nähe von Barnstorf aufgefunden worden. Die Bundespolizei Bremen hatte von Anwohnern einen Hinweis auf einen toten Wolf erhalten. Der hinzugerufene Wolfsberater bestätigte, dass es sich um einen Wolf handelt. Der Rüde wurde nach Angaben der Polizei Barnstorf vermutlich in den frühen Morgenstunden angefahren.

Die genaue Todesursache wird jetzt im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin ermittelt. Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) koordiniert den Transport des Kadavers.

Das IZW untersucht den Kadaver, stellt den Allgemeinzustand des Tieres fest und schickt außerdem Gewebeproben zur Feststellung des genetischen Fingerabdrucks an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt. Erst wenn das Ergebnis der DNA-Analyse vorliegt, können eventuell Aussagen zum Beispiel zur Rudelzugehörigkeit getätigt werden.

Es handelt sich um den vierten in Niedersachsen tot aufgefundenen Wolf in diesem Jahr.

Weitere Informationen über in Niedersachsen tot aufgefundene Wölfe finden Sie hier:

http://www.nlwkn.niedersachsen.de/startseite/naturschutz/tier_und_pflanzenartenschutz/wolfsbuero/totfunde/tote-woelfe-in-niedersachsen-142406.html

Quelle: Pressemitteilung Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz

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