Thüringen - Zweiter Runder Tisch: Förderrichtlinie Wolf und Luchs

04.02.2018 - Im Umweltministerium kamen heute Schäfer und Vertreter von Schafzuchtverband und Bauernverband zu einem zweiten Runden Tisch zusammen. Dabei ging es um die Weiterentwicklung der Förderrichtlinie Wolf/Luchs. Bereits bei einem ersten Runden Tisch Ende August 2017 wurden Fragen zur Verbesserung von Prävention und Entschädigung für die Weidetierhaltung erörtert.

Olaf Möller: „Die Arbeit der Schäfer ist für den Erhalt unserer Weidekulturflächen enorm wichtig. Es geht uns ja um die richtige Balance von Arten- und Landschaftsschutz. Wir nehmen die Interessen und Befürchtungen der Schäfer ernst und nehmen gleichzeitig die Herausforderung an, die die Rückkehr des Wolfes mit sich bringt.“

Das Umweltministerium strebt an, den Fördersatz pro Betrieb für Präventionen wie Schutzzäune und Herdenschutzhunde von jetzt 75 auf 80 Prozent zu erhöhen. Besprochen wurden auch nachweisbare Folgekosten eines Angriffs, die bei trächtigen Schafen entstehen. Thüringen setzt sich außerdem dafür ein, dass die EU-Regelungen zu Beihilfen so geändert werden, dass auch die Mehrkosten für zusätzlichen Arbeitsaufwand gefördert werden können.

Quelle: Medieninformation Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz vom 30.01.2018