Neues aus der EAWC: Start eines Projektes auf europäischer Ebene mit Beteiligung des Freundeskreises freilebender Wölfe e.V.

Aus dem Mantel der EAWC heraus und auf Initiative der französischen Organisation FERUS haben vier europäische Organisationen beschlossen, in einem gemeinsamen multinationalen Projekt zusammenzuarbeiten. Kernziel des Projektes ist die Entwicklung und Implementierung eines multimedia-gestützten, viersprachigen, sog. MOOC, zum Thema „Schutz von Großraubtieren (Wolf, Bär und Luchs), in Europa.
 
Die Abkürzung MOOC steht dabei für „Massive Open Online Course (Deutsch: Offener Massen-Online-Kurs). Dabei handelt es sich um Online-Kurse auf akademischem Niveau, in der Hochschul- und Erwachsenenbildung, die in der Regel große Teilnehmerzahlen aufweisen, da sie auf Zugangs- und Zulassungsbeschränkungen verzichten (Quelle: Wikipedia).
 
FERUS ist in dem Projekt federführend, die weiteren Teilnehmer sind FAPAS (Spanien), NATAGORA (Belgien) und natürlich der Freundeskreis freilebender Wölfe e.V..
 
Die Zielgruppen sind noch nicht abschließend definiert, aber neben „Fachleuten“ aus den unterschiedlichsten Fachgebieten, wird auch an interessierte und engagierte Laien aus den Naturschutzorganisationen der Teilnehmerländer gedacht.
 
Finanziert wird das Projekt durch Fördermittel aus dem ERASMUS+ Programm der Europäischen Union, die das Projekt auch aufmerksam begleitet und überwacht. Für den Freundeskreis bietet sich hier die Möglichkeit, sich breiter, innovativer und auf europaweiter Ebene darzustellen.
 
Nach heutiger Planung soll das Projekt bis Ende des ersten Quartals 2021 laufen. Auch der Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. wird seine Aufgabenpakete erhalten. Ein erstes und die ganze Laufzeit begleitendes Aufgabenpaket für den Freundeskreis wird die Formulierung, Implementierung und Überwachung eines (von der EU verlangten) Qualitätsmanagementplanes für das Projekt aber auch für das MOOC sein.
 
Die Auftaktveranstaltung, also das sog. „Kickoff“, fand am 28. und 29. Januar in Marseille statt. Für den Freundeskreis nahm Peter Kiermeir teil, der auch hauptsächlich im Projekt mitarbeiten wird.  

Bericht: Peter Kiermeir