Das Wolfsdenkmal in Weinböhla

150 m südlich der Straße S 80 Weinböhla – Auer.

Der Stein erinnert an eine Treibjagd im Jahre 1618, als in Anwesenheit des Kurfürsten Johann Georg des Ersten ein besonders starker Wolf erlegt wurde. Der Schütze war ein junger Jäger namens Anthoni Brum.

Die Sandsteinplastik des sitzenden Wolfes schuf der damalige Dresdner Architekt und Bildhauer Sebastian Walther (1576 – 1645). Wegen Kriegsschäden mußte die Originalfigur des Wolfes leider im Jahre 1950 durch eine Kopie ersetzt werden. Bereits 1672 wurde das durch Verwitterung stark beschädigte Wolfsdenkmal auf Veranlassung des Kurfürsten Johann Georg dem Zweiten aufs neue aufgesetzt.

Weitere Restaurationen erfolgten in den Jahren 1736, 1866, 1913, 1919, 1945 und 1981.

Der liebevollen Pflege über Jahrhunderte hinweg ist es zu verdanken, daß sich das Denkmal auch gegenwärtig in einem guten Zustand befindet.

UTM – Koordinaten: 33 U  0402996 E
                                   5668471 N

Das Wolfsdenkmal wurde entdeckt von Birgit und Rolf Burkhardt.