Wolfs-Eingreiftruppe auf vier Beinen (Sächsische Zeitung v. 26.08.09)
Von Frank Tausch
Schäfermeister Frank Neumann mit Ben und Carlos. Die Pyrenäen-Berghunde werden künftig in Sachsen Schafherden vor Wolfsübergriffen schützen. Präsentiert wurde die mobile Eingreiftruppe auf den Elbwiesen bei Pirna – in wolfsfreiem Gebiet, aber dafür verkehrsgünstig gelegen. Foto: dpa/Matthias Hiekel
Ben und Carlos hat Schäfermeister Frank Neumann mitgebracht. Nun steht er mit den beiden Hunden auf den Elbwiesen zwischen Birkwitz und Pratzschwitz bei Pirna. Ben ist 20 Monate alt, ein hünenhafter Hund mit breiter Brust und weichem weißem Lockenfell. Carlo ist gerade sechs Monate jung und noch eine halbe Portion. Er muss erst noch nachweisen, dass er ein guter Herdenschutzhund werden will. Noch ist er etwas ungestüm.
„Rambo“ nennt ihn Schäfer Neumann deshalb mit Spitznamen. Aber gestern zeigten sich beide Hunde von ihrer besten Seite: ruhig, abgeklärt und freundlich – trotz des Auflaufes. Umweltminister Frank Kupfer (CDU) stellte die beiden Hunde vor. Als Sachsens erste mobile Eingreiftruppe gegen Wolfsübergriffe. Sie sollen Nutztierherden schützen.
Im vergangenen Jahr hat der Freistaat den Einsatz von Herdenschutzhunden getestet. Als sich in der Lausitz ein oder mehrere Wölfe auch durch einen Schutzzaun und zusätzliches Flatterband nicht von Attacken auf eine Schafherde abhalten ließen, wurde ein Hundeführer aus der Schweiz geholt, der seine Tiere mitbrachte. Sie gehörten zur Rasse der Maremma-Schutzhunde – ebenfalls große weiße Hunde, die Tag und Nacht in der Schafherde bleiben können und einem Angreifer entgegentreten. Meist reicht ihr Anblick und ihr tiefes kraftvolles Gebell, um einen Wolf in die Flucht zu schlagen.
Anton wacht immer noch
Etwa zwei Monate blieben die Schweizer. „Sie haben die Wölfe in der Tat abgeschreckt“, sagt Kupfer. Die guten Erfahrungen sollen nun ständig genutzt werden. Ben und Carlos gehören zur Rasse Pyrenäen-Berghund, Schäfermeister Frank Neumann hält derzeit sieben der Tiere. Er betreibt eine Schäferei mitten im Wolfsgebiet bei Schleife in der Lausitz. Bei ihm schlugen die Wölfe nach ihrer Ankunft in Sachsen so kräftig zu, wie seitdem nicht wieder. Über 30 Schafe verlor Neumann und schaffte sich schon 2002 einen Herdenschutzhund an. Dieses Tier namens Anton schützt immer noch Neumanns Schafe und ist der Stammvater seiner Pyrenäen-Berghunde-Zucht. „Ich habe mit den Herdenschutzhunden kein Schaf mehr an Wölfe verloren“, sagt Neumann zufrieden.
Der 61-Jährige Schäfermeister steht nun bereit, um anderen Schäfern zu helfen, wenn deren Herde von Wölfen attackiert wird. Wenn keine andere Schutzmaßnahme Erfolg zeigt, dann beordert das Ministerium Schäfer Neumann mit den Herdenschutzhunden vor Ort. Das werden nicht immer nur Ben und Carlos sein. Aber die beiden sind die fotogensten für den Termin mit dem Minister. Drei Tage dauert es etwa, eine Schafherde an Herdenschutzhunde zu gewöhnen. Dann sind die Hunde akzeptiert und bleiben je nach Bedarf mehrere Wochen oder auch einige Monate. Die Hunde ihrerseits sind Schafe gewöhnt. Sie werden in der Schafherde geboren und lernen, die Schafe als ihr Rudel zu betrachten, das geschützt werden muss.
Anders als Hütehunde bleiben die Herdenschutzhunde sommers wie winters ständig inmitten der Schafe. Die Hunde verschmähen sogar Schutzhütten, leisten ihrer Herde auch bei Frost oder Gewitter Gesellschaft.
Tag und Nacht bei der Herde
Das Projekt läuft zunächst ein Jahr, 3000 Euro bekommt Neumann pro Jahr und Hund im Einsatz. Obwohl sich der Schaf- und Ziegenzuchtverband gestern erfreut und beruhigt zeigte, dass der Freistaat den hauptberuflichen Schäfern hilft – vor allem sollen die Wölfe geschützt werden. „Schafe sind eine leichte Beute und wir sind klug beraten, dafür zu sorgen, dass sich der Wolf nicht an Schafe gewöhnt“, sagte Kupfer. Solange die Wölfe ihrer natürlichen Beute Reh, Hirsch und Wildschwein nachstellen, gibt es keinen Grund, Maßnahmen gegen sie zu ergreifen.
In diesem Jahr sind bisher bei vier Übergriffen elf Schafe getötet worden. 2008 rissen Wölfe 56 Nutztiere. Seit dem Wiederauftauchen des Wolfes in der Lausitz vor über zehn Jahren wurden etwa 35000 Euro Entschädigung an Schäfer ausgezahlt. Derzeit leben in der Lausitz nach Angaben des Umweltministeriums 40 bis 45 Wölfe. Bei drei Rudeln wurden bislang je drei Welpen nachgewiesen, auch ein Brandenburger Rudel hat Nachwuchs.
(Sächsische Zeitung vom 26.08.09)
Staatsanwalt ermittelt im Fall der toten Wölfin und Wissenschaftler verfolgen Welpen(SZ v. 14.03.09)
Von Annett Preuß
Illegaler Wolfsabschuss oder Folge einer Übung auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz? Letzteres ist wenig wahrscheinlich, sagen Experten.
Stammt die tödliche Munition aus einer Jagdflinte oder ist es gar eine Militärwaffe gewesen, die das Leben der jungen Nochtener Wölfin beendet hat? Hauptmann Gunder Kubissa, Stellvertretender Kommandant des Truppenübungsplatzes Oberlausitz, erteilt solchen Mutmaßungen eine Absage: „Im Dezember und Januar sind in diesem mittleren Bereich des Truppenübungsplatzes keine Schießen durchgeführt worden.“ Mehr wolle er wegen des schwebenden Verfahrens nicht sagen. Das hat die Staatsanwaltschaft Görlitz sofort nach den Berichten in den Medien eingeleitet: „Es wird in alle Richtungen ermittelt“, sagt ihr Sprecher, Staatsanwalt Till Neumann. Auch der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) habe Anzeige erstattet.
Reste sprechen für Jagdmunition
Die Spekulationen treiben Blüten, seit bekannt ist, dass das im Januar bei Reichwalde gefundene Tier infolge eines Bauchschusses starb. 10000 Euro Belohnung haben vier Naturschutzverbände für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Schützen führen. Die Jägerschaft sieht sich unter Generalverdacht. Die Tat könne doch auch bei einem nächtlichen Schießen auf dem Truppenübungsplatz passiert sein, wird gemutmaßt. Dafür spreche, dass der Schütze dem angeschossenen Tier nicht nachgegangen sei, um seine Spuren zu beseitigen. Markus Bathen, Mitarbeiter im Nabu-Projekt „Willkommen Wolf“, sieht gerade darin einen plausiblen Grund, von einem Jäger als Täter auszugehen. „Der Abschuss eines Wolfes stellt eine Straftat dar. Ich vermute: Der Schütze war sich dessen bewusst.“ Eine Nachsuche könne zum Beispiel an einem eigenen Hund gescheitert sein. „Informiert der Schütze eine andere Person, hat er einen Mitwisser.“
Auch Dr. Oliver Krone vom Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin kann „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ den Verdacht entkräften, ein Soldat habe versehentlich den Tod der Wölfin verursacht. Er und sein Team haben den Kadaver des Tieres untersucht, das einen schmerzhaften, qualvollen Tod gestorben ist: „Die Munitionsreste, die wir gefunden haben, sprechen für ein bleihaltiges Teilmantelgeschoss.“ Das splittere, so Krone. „Das ist typisch für Jagdmunition: Sie bricht beim Auftreffen auf einen Tierkörper wie ein Pilz auseinander“, sagt Bathen, der selbst einen Jagdschein hat. Die Wölfin sei aufgrund des Bleis an einer Blutvergiftung verendet. „Sie stand unter Schock, ist möglicherweise noch ein, zwei Tage gelaufen“, so Bathen. Im sächsischen Umweltministerium hält man sich bedeckt: „Wir werden uns an Spekulationen nicht beteiligen“, sagt Sprecher Frank Meyer. Auch habe der Freistaat nicht vor, die Belohnung aufzustocken – trotz vermuteter Straftat, sagt er zur Frage nach der Verhältnismäßigkeit des „Kopfgeldes“. Meyer: „Das sind keine öffentlichen Gelder.“ Insofern sei es Sache der Verbände. „Die Polizei muss jetzt in Ruhe ihre Arbeit machen“, sagt Staatsanwalt Till Neumann.
Zwei Wölfe werden überwacht
Nachdem es den Mitarbeitern des Wolfsbüros Lupus Ende vergangener Woche gelungen ist, einen Wolfswelpen mit einem Sender auszustatten (SZ berichtete), kann seit gestern Morgen auch ein zweites Tier per Mobilfunktechnik verfolgt werden. „ Es handelt sich wieder um einen zehn Monate alten Wolfsrüden aus dem Nochtener Rudel“, so Jana Schellenberg vom Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz.
Dass sich die Jungtiere bewegen, steht nun auch fest. Der zuerst besenderte Wolf aus dem Nochtener Rudels, ein junger Rüde, hat das Elternrevier inzwischen verlassen und befindet sich in Brandenburg westlich der A13. „Erstmals kann damit die Abwanderung von einem jungen Wolf in Deutschland wissenschaftlich verfolgt werden“, so Schellenberg.
Zwei Geschwister der erschossenen Wölfin kamen 2009 durch Verkehrsunfälle ums Leben. Zurzeit leben zirka 40 Wölfe in fünf Rudeln im sächsischen Teil der Lausitz. Ein illegaler Abschuss ist eine Straftat: Wölfe sind kein jagdbares Wild. Sie stehen seit 1990 unter Schutz.
www.wolfsregion-lausitz.de
(Sächsische Zeitung vom 14.03.09)
10.000 Euro für Hinweise zum Tod der erschossenen sächsischen Wölfin
Naturschützer: 10.000 Euro für Hinweise zum Tod der erschossenen sächsischen Wölfin NABU, WWF und Gesellschaft zum Schutz der Wölfe und Freundeskreis freilebender Wölfe setzen Belohnung aus
Berlin/Reichwalde - NABU, WWF, die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe und der Freundeskreis freilebender Wölfe haben am Freitag gemeinsam 10.000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung der Täter der erschossenen sächsischen Wölfin führen.
„Sachsen ist das Hauptgebiet der deutschen Wolfspopulation und Vorbild für ganz Deutschland. Die Täter haben auf besonders perfide und schmerzhafte Art ein geschütztes Tier getötet. Die Tat ist auch als Attacke auf die aktuelle Entwicklung in Sachsen zu werten, in der erstmals alle Bevölkerungsgruppen gemeinsam über das Miteinander von Wolf und Mensch beraten. Hier sollten mit der Waffe Fakten geschaffen werden, um den Bürgern in der Lausitz die Entscheidung über das Zusammenleben mit den Tieren von vornherein zu verbauen“, urteilten die Verbände.
Die Ende Januar südlich des Tagesbaus Reichwalde in Sachsen tot aufgefundene junge Wölfin wurde illegal geschossen. Die Obduktion durch das Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin ergab, dass die Wölfin durch einen Bauchschuss tödlich verletzt wurde. Damit wurde zum ersten Mal seit Unterschutzstellung dieser Tierart im Jahr 1990 in Sachsen der illegale Abschuss eines Wolfs nachgewiesen. Dabei starb das Tier offenbar nicht sofort, sondern lebte möglicherweise mit der schmerzhaften Wunde schwer verletzt noch einige Tage.
„Wir rufen zudem den Landesjagdverband auf, sich unserer Initiative anzuschließen, um eindeutig Position gegen den oder die Schützen zu beziehen“, so die Verbände.
Wölfe unterliegen nicht dem Jagdrecht und sind nach den Bestimmungen des Naturschutzrechts streng geschützt. Der illegale Abschuss eines Wolfes ist eine Straftat. Bereits 2007 hatten illegale Abschüsse von Wölfen in Brandenburg und Niedersachsen Aufsehen erregt.
Für Rückfragen:
Magnus Herrmann, NABU-Artenschutzexperte, mobil 0172-9422694, Magnus.Herrmann@NABU.de
Roland Gramling, Pressesprecher WWF Deutschland, Tel. 069-79144-216, roland.gramling@wwf.de
Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V.
Dr. Rolf Jaeger Tel..: 0228-661377 E-Mail: rolf.jaeger@gzsdw.de
Uwe Tichelmann, Freundeskreis freilebender Wölfe e.V., Tel.
02245-911374, uwe.tichelmann@freundeskreis-wolf.de
(Gemeinsame Presseerklärung vom 06.03.09)
Die im Januar in Sachsen verendet aufgefundene junge Wölfin aus einem der fünf frei lebenden deutschen Rudel, wurde, wie sich nun heraus gestellt hat, mit einem wohl gesetzten Schuss tödlich verletzt. Ein solcher toter Wolf ist immer auch ein Rückschlag für die gesamte deutsche Wolfspopulation, die mit schätzungsweise insgesamt 40 bis 50 Tieren noch nicht sehr stabil ist.
Der Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. stellt Strafanzeige gegen Unbekannt.
Wölfe sind durch das Naturschutzgesetz streng geschützt, sie gehören nicht zu den jagdbaren Arten. Wer Wölfe abschießt, oder wie im Falle dieses Tieres regelrecht um die Ecke bringt, macht sich strafbar. „Dem Verantwortlichen müsse bewusst sein, dass wir diese böswillige und selbstgerechte Tat nicht auf sich beruhen lassen werden.“ sagte Uwe Tichelmann, Vorsitzender des Freundeskreises, anlässlich der Bekanntgabe der Ergebnisse des Institutes für Zoo- und Wildtierforschung Berlin nach der Untersuchung des Kadavers. Dennoch bleibe ihm wenig Hoffnung, dass der Schuldige gefunden werde. Das Tier hat u.U. noch ein oder zwei Tage nach der Verwundung gelebt. Möglicherweise wurde es bewusst „nur“ angeschossen, so dass es sich noch vom Tatort und damit von den Beweisen fort schleppen konnte.
Dem Inhaber eines Jagdscheins wurde von der Gesellschaft ein hohes Vertrauen entgegen gebracht. Er trägt deshalb auch eine hohe moralische Verantwortung und darf sich nicht aus niedrigen Beweggründen zur Selbstjustiz verleiten lassen, nur weil er sich unbeobachtet fühlt. Nachdem sich die Wölfe von der Lausitz in Sachsen aus immer weiter als Einzeltiere in der Bundesrepublik ausbreiten und sogar schon bis Schleswig-Holstein, Niedersachen und Hessen vorgedrungen sind, muss einmal mehr bundesweit der Appell an die Jagdverbände gerichtet werden, als anerkannte Naturschutzverbände das Handeln für den Schutz der Natur bei allen ihren Mitgliedern durch zu setzen.
Der Freundeskreis freilebender Wölfe e. V. hat sich 2004 gegründet. Seine Mitglieder kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und einigen Nachbarländern. Alle verbindet die Liebe zu den Wölfen und der Wunsch, dass die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland gelingen möge. Der Freundeskreis möchte dazu beitragen, dass die Wölfe endlich als so erkannt und anerkannt werden, wie sie wirklich sind: als intelligent, sozial und unverzichtbar für das ökologische Gleichgewicht.
Pressemitteilung
Freundeskreis freilebender Wölfe e.V.
vom 28.02.09
Erstmals Wolf in Sachsen illegal geschossen (Sächsische Zeitung vom 28.02.09)
Samstag, 28. Februar 2009
Von Frank Tausch
Die Ende Januar in der Lausitz gefundene Wölfin starb qualvoll nach einem Bauchschuss.
Die Wölfin ist nach einem Schuss Ende Januar verendet. Foto: Ilka Reinhardt
In Sachsen ist erstmals seit der Wiedereinwanderung der Wölfe vor zehn Jahren ein Tier nachweislich illegal getötet worden. Eine junge Wölfin aus dem Nochtener Rudel starb eindeutig infolge einer Schussverletzung. Zu diesem Ergebnis kam das Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin nach der Untersuchung des Kadavers, teilte Jana Schellenberg vom Kontaktbüro Lausitz am Freitag mit. Das Landratsamt Görlitz stellt Strafanzeige gegen unbekannt.
Das Tier war bereits am 22. Januar zufällig von einem Spaziergänger im Wald gefunden worden. Die Kugel hatte das Jungtier in die rechte Seite getroffen, innere Organe zerfetzt. Bei der Untersuchung in Berlin wurden bleihaltige Geschosssplitter entdeckt. Das Tier habe vermutlich noch ein bis zwei Tage gelebt und sich mit der Verletzung noch mehrere Kilometer weit geschleppt, bevor es in der Nähe des Tagebaus Reichwalde verendete heißt es im Bericht. Die junge Wölfin ist bereits das dritte tote Jungtier aus dem Nochtener Rudel in diesem Jahr. Zwei andere wurden überfahren.
In Deutschland wurden bereits mehrfach Wölfe illegal erlegt. 2004 wurde in Bayern, 2007 in Brandenburg ein Wolf geschossen. Im selben Jahr töteten Jäger in Niedersachsen ein weiteres Tier.
(Sächsische Zeitung vom 28.02.09)
Tagebau nutzt der Bundeswehr und vertreibt die Wölfe (Sächsische Zeitung 22.01.09)
Der Truppenübungsplatz Oberlausitz ist für die regionale Wirtschaft bedeutsam...
...Bei dem Empfang sind traditionell Vertreter der Kommunen, des Kreises, der Feuerwehr, Polizei und Wirtschaft dabei. Anfangs fehlen jedoch die Biologinnen von Lupus, welche die Wölfe der Lausitz beobachten und analysieren. Das hat aber einen triftigen Grund... (weiter)
Dem Wolf auf der Spur (Sächsische Zeitung 17.01.09)
Es wird anstrengend, nass und kalt. „Und am Ende finden wir nichts Besonderes, vielleicht nur eine alte Spur.“ Das hat Markus Bathen gesagt. Der ist Lausitzer Wolfsbeauftragter des Naturschutzbundes (Nabu) – und lässt sich nach dieser Vorrede einen Tag bei seiner Arbeit im Biosphärenreservat begleiten – auf eigenes Risiko... (weiter)

