Wolfswochenende in der Fasanerie Wiesbaden 2013

Wolfram und Monika beim Gipsen in Aktion

Bericht von Susanna Lopez
30.04.2013 – Wiesbaden: Das Wolfswochende sollte nach alter Manier in der Fasanerie stattfinden – zum dritten Mal. Aber schon im Vorfeld gab es erheblich mehr zu organisieren und zu bedenken. Peter und Rosemarie mussten aus privaten Gründen kurzfristig absagen, was zur Folge hatte, dass Monika, Sabine und ich den Infostand, die Kinderaktion und Vortrag plus Exkursion zum Wolfsgehe alleine managen mussten. Eine Rundmail an alle Mitglieder im Dunstkreis der AG Mitte ergab dann, dass uns ein neues „altes“ Mitglied zumindest am Samstag hilfreich zur Seite stehen würde. Wolfram unterstütztes uns am Samstag und wir freuten uns, ein neues Gesicht in unserer Wiesbadener-Runde begrüßen zu können. Das zweite „Problem“ war die „101 Jahre Fasenerie“ Ausstellung, die just am Sonntag beginnen sollte, aber auch schon am Samstag Vorbereitung traf. Wir konnten damit die Räumlichkeiten nicht wie gewohnt nutzen.

Sturm bläst das Zelt weg - Ersatz: VIP-Zelt

Unser Stand im VIP-Zelt. Foto: Susanna Lopez

Am Samstag erwartet uns eine erste (böse) Überraschung: in der Nacht hatte es nicht nur heftig geregnet, sondern auch gestürmt: das Zelt das eigens für uns aufgebaut war (wir konnten nicht ins Hauptgebäude wegen besagter Ausstellung) war umgeweht. Aber die patenten und freundlichen Tierpfleger verfrachteten uns gleich ins „VIP“-Zelt. „Das wird heute eh noch nicht gebraucht“. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen: es war stabiler und bis auf einen Eingang rundherum geschlossen – also gut geeignet bei Regen und Wind. Wir richteten uns dort ein, aber wie erwartet fanden nur wenige Besucher den Weg in die Fasanerie – das Wetter einfach zu kalt und regnerisch.

Sonntag mit mehr Besuchern und 48 Tatzenabdrücken

Super-Tatzenabrücke konnten die Kinder mit nach Hause nehmen. Foto: Susanna Lopez

Am Sonntag mussten wir nun auf jeden Fall wieder in unser „eigenes“ Zelt, das hatten die Tierpfleger netterweise wieder aufgestellt. Zum Glück blieb es trocken, es kam sogar zwischen durch die Sonne wieder raus. Dementsprechend waren auch viel mehr Besucher im Park. Plötzlich waren Monika und ich damit beschäftigt „Gipspfoten“ am Band herzustellen – was gar nicht so einfach war. Die Konsistenz des Gipses musste genau abgepasst werden. Bald schon stand eine Schar schmutziger, aber begeisterter Kinder um uns herum – und auch die Eltern waren ganz angetan. Insgesamt stempelten wir 48 Pfoten. Sabine war an beiden Tagen mit Besuchern vom Infostand zum Wolfsgehege gelaufen und hatte unterwegs mit laminierten Postern und dem imposanten Stück Lappzaun über die Wölfe in Deutschland informiert. Auch am Infostand ergab sich das eine oder andere interessante Gespräch und Sabine hatte etwa 15 Interessierte im ihrem Vortrag und dem anschließenden Wolfs-Video-Gucken. So konnte wir das Wochenende doch noch versöhnlich abschließen und werden im nächsten Jahr wieder in der Fasanerie sein.