Infostand beim 4. Archetag auf Hof Petersen in Lemgrabe

10.06.2015 - Veranstaltet wurde der 4. Archetag am vergangenen Sonntag von der Arche-Region Flusslandschaft Elbe. Am Archetag haben ca. 3000 Besucher teilgenommen.
Im Mittelpunkt stand die Landesverbandsschau der Niedersächsischen Ziegenzüchter.
Der Arche-Region und dem Förderverein geht es um den Erhalt alter bedrohter Haustierrassen und alter Obstsorten. Bei schönstem sommerlichem Wetter wurde die Veranstaltung vom Vorsitzenden des Fördervereins der Arche-Region Holger Hogelücht eröffnet. Grußworte an die Veranstaltung wurden vom Samtgemeindebürgermeister Christoph Maltzan aus Dahlenburg, Landrat Manfred Nahrstedt und der Abgeordneten im niedersächsischen Landtag Miriam Staudte gehalten.

An den Ständen gab ein umfangreiches Angebot von Produkten aus der Region und Produkte, die von den Tieren der Arche-Region stammten. Vom Ziegenkäse bis zum Burger sowie vom Apfelwein bis zum Eis war alles erhältlich. Daneben gab es Infostände verschiedenster regionaler Vereine und Institutionen.
Natürlich war auch das Auftreten des Wolfes Thema, sowohl in den Grußworten als auch in den nachfolgenden Gesprächen am Infostand, zumal die aktuelle Meldung die Runde machte, dass das in der nahegelegenen Göhrde lebende Wolfspaar vermutlich Welpen aufzieht.
Die Veranstalter der Wolfsveranstaltung „Der Wolf ist zurück in der Region“, die am 8.3.2015 in Bleckede stattfand und durch  den Freundeskreis freilebender Wölfe e.V., der LAG Wolf des NABU in Niedersachsen, dem Niedersächsischen Schafzuchtverband, Bündnis 90/Grüne, SPD und Tierschutzverein Lüneburg organisierten worden war, übergaben im Rahmen der Eröffnung des Archetages eine Spende von 700,00 € an den Förderverein der Arche-Region zur Anschaffung von Herdenschutzmaterialien, da es gerade Hobbynutztierhalter schwer haben, die entsprechenden Fördermaßnahmen zu erhalten.

Übergabe der Spende - Foto Tobias Keienburg

Der Infostand des Freundeskreises war ständig von Interessierten zum Thema Wolf umlagert. Es wurden von den drei Standbetreuern vielfältige Fragen von Erziehern aus Kindergärten, Nutztierhaltern, Landwirten und Jägern beantwortet und alles in einer sehr entspannten Atmosphäre - richtige Streitgespräche gab es eigentlich keine. Neue Kontakte konnten geknüpft werden. Infomaterialien wurden von den Wolfsinteressierten gern genommen und manchmal wurden auch einige Exemplare unserer Flyer mehr mitgenommen, um sie an Freunde und Bekannte weiter zu reichen. Unsere Wolfsbuttons waren insbesondere bei den Kindern sehr begehrt. Unser Infomaterial war zum Schluss der Veranstaltung weitgehend verbraucht.

Das Standbetreuer-Team - Handyfoto Ralf Hentschel

Bericht: jwe.