Aktuelles aus der EAWC

13.12.2017 - Das Treffen der derzeitigen Teilnehmer an der EAWC (Europäische Allianz für den Wolfschutz) in Han bei Namur (Belgien) war ein voller Erfolg. Wichtigstes Ergebnis war eine Eingabe an die EU Kommission, mit der Forderung, in der Europäischen Union einen einheitlichen Standard für das Wolfsmanagement herbeizuführen und sicherzustellen, da in den jeweiligen Staaten durchaus unterschiedliche Auslegungen der Rechtslage herrschen, bzw. die vorhandenen Vorgaben der EU trickreich unterlaufen werden. Das Papier wurde Mitgliedern der Generaldirektion Umwelt der Kommission vorgestellt und in einer Pressekonferenz im Europaparlament den Medien zur Verfügung gestellt.

Ebenfalls als Ergebnis des Treffens wird die EAWC, kurzfristig und parallel zur Facebook-Plattform einen konventionellen Internet-Auftritt bereitstellen, um im Netz eine breitere und besser zugängliche Präsenz zu bieten.
 
Einige weitere Organisationen haben mittlerweile um Aufnahme in die EAWC ersucht, so z.B. eine recht große Naturschutzorganisation aus Deutschland sowie Wolfschutzorganisationen aus Finnland und Rumänien.
 
Zum Schluß noch brandaktuell: Aktivisten der spanischen Organisation Lobo Marley waren angeklagt, wegen der Zerstörung von illegal angelegten Hütten, von denen aus Wölfe angelockt und abgeschossen wurden. Sie sind jetzt vom Gericht frei gesprochen worden. Ursprünglich hatten ihnen eine Haftstrafe von über 2 Jahren und eine Kaution von € 50000 gedroht.

Bericht: Peter Kiermeir, Schriftführer Freundeskreis freilebender Wölfe e.V.
Peter Kiermeir vertritt den Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. im EAWC

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