Waldweihnacht 2009 im Erlebniswald Trappenkamp

Bericht: Jens Hennings

Über 15000 Besucher strömten am Wochenende des 5. und 6. Dezember 2009 auf das Gelände des Erlebniswaldes Trappenkamp, um sich hier in Weihnachtsstimmung bringen zu lassen. Das Schöne daran ist: Alle müssen an unserem Stand vorbei und so manch einer holt  sich dann bei uns Informationen ab. Diese Veranstaltung wurde zum 13. Mal durchgeführt und ist weit über die Grenzen des Kreises Segeberg bekannt.

 

Die Bastelstände werden als erstes gestürmt, denn hier können Kinder aus vorbereiteten Hölzern die tollsten Dinge basteln. Mit Hilfe der Eltern zimmerten sie schnell und einfach Nistkästen für Vögel, Futterhäuser, Igelhäuser, Weihnachtssterne, Steckenpferde und diverse andere Dinge. Im Märchenwald wurden wieder traditionelle Märchen vorgeführt, wobei die Darsteller die Kinder direkt mit einbezogen. Rotkäppchen und der „böse Wolf“ waren natürlich auch dabei.

Wir von der AG Nord des Freundeskreises freilebender Wölfe hatten unseren Infostand etwas abseits im Randbereich aufgebaut. Im Kernbereich dieser Veranstaltung stehen die vielen Stände so dicht gedrängt, dass es uns dort kaum möglich wäre, die Besucher über unsere Vereinsarbeit und das Leben der Wölfe zu informieren.

Wir wurden auch wieder mit vielen interessanten Fragen konfrontiert, zum Beispiel: Weshalb dauert die Ausbreitung der Wölfe so lange, und wann können wir sie endlich in Schleswig Holstein begrüßen? Welche Faktoren verhindern eine schnellere Verbreitung der Wölfe, denn wir hätten sie auch gerne in unserer Umgebung? Könnte man nicht dort, wo es jetzt einzelne Tiere gibt, zusätzlich noch weitere Tiere auswildern? Besonders oft fragte man uns aber, wie denn das Verhältnis zwischen Wolf und Jäger sei.

Etwas abseits des Gedränges hatten wir gut Gelegenheit, gemeinsam mit den Besuchern die Antworten auf ihre Fragen zu finden. Das ist viel besser, als wenn wir einfach unser Wissen über sie ausschütten würden. ein gutes Beispiel dafür ist das Erkennen von Wolfsspuren. Wenn sie die richtigen Fragen gestellt bekommen, erkennen die Besucher selbst, was ein geschnürter Trab ist - worauf sie dann zu Recht stolz sind. Unser Anschauungsmaterial, ads wir reichlich auf unseren Tischen ausliegen haben,  hilft sehr dabei. 

Unseren nächsten Infostand schlagen wir spätestens am 27. und 28. Februar 2010 im Wildpark Eekholt bei den Eekholter Wolfsnächten auf.