Langes Gespräch mit einem Jäger

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Ein Jäger ließ sich von mir die Arbeit unseres Vereines erklären und fand das sehr gut, denn die Rückkehr der Wölfe konnte er akzeptieren. Als ich ihm aber sagte, dass wir erreichen wollen, dass keine frei laufenden Hunde und Katzen mehr geschossen werden dürfen um eine Verwechslung mit Wölfen zu verhindern, war er entsetzt. Seiner Meinung nach müssen frei laufende Hunde in den Wäldern, die dann auch noch Wild jagen, geschossen werden. Hier konnten wir auch nach über einer Stunde keine Einigung erzielen.

"Polarwölfe" am Stand

Besuch der Polarwölfe.

Gefreut haben wir uns über den Besuch eines „Polarwolfpärchens“ an unserem Stand. Es waren zwei junge Leute, die sich das Kostüm zum Teil selbst geschneidert hatten, um auf Hunde- und Wolfsveranstaltungen auf sich aufmerksam zu machen. Auch sie möchten erreichen, dass man die Rückkehr der Wölfe akzeptiert und keine Angst vor ihnen haben muss.
Da das schöne kalte Wetter auch über Nacht anhielt, saßen wir natürlich wieder mit Freunden und Mushern noch bis spät in die Nacht am Lagerfeuer und ließen mit einigen heißen Getränken den Tag ausklingen. Jetzt freuen wir uns schon auf das nächste Jahr, wenn hier das 15. Schlittenhunderennen stattfindet und wir wieder dabei sind.
Bericht und Bilder: Jens Hennings